Die Integrative Therapie ist ein Therapieverfahren das in den 60er Jahren von Hilarion G. Petzold und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begründet wurde.

Es verbindet verschiedene methodische Ansätze wie Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, Körpertherapie oder Psychodrama in einer humanistischen Metatheorie.

Auch entwicklungspsychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse werden miteinbezogen.

 

Die Integrative Therapie ist in Österreich als Psychotherapieverfahren anerkannt und wird an der Donau Universität Krems gelehrt.

 

Diese beschreibt die Integrative Therapie als eine moderne Form ganzheitlicher und differenzieller Behandlung, welche im Rahmen eines forschungsgegründeten Reflexions- und Handlungsmodells neben verbalem Austausch auch Ansätze nonverbaler Kommunikation sowie kreative Methoden, Techniken und Medien eingesetzt.

 

Das Ziel ist Heilungs- und Entwicklungsprozesse bei psychischen, psychosomatischen und psychosozialen Erkrankungen in Gang zu setzen, Besserungen von seelischen Leidenszuständen zu erwirken sowie die Beseitigung von Krankheitssymptomen zu erreichen.

 

Die Neuorganisation des Denkens, Erlebens und Verhaltens des Patienten wird mittels therapeutischen Kontakts und Beziehung unter Bearbeitung aktueller Lebensprobleme, sozialer Netzwerksituationen sowie unbewusster Konflikte unter Einbezug neuester neurowissenschaftlicher Erkenntnisse angestrebt.

 

Zahlreiche Studien bestätigen die Wirksamkeit der Methode.